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 Juvia right

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Cain Pantagiota

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Anzahl der Beiträge : 51
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BeitragThema: Juvia right    Mi 01 Jul 2015, 01:08

JUVIA PETROVA

CAN YOU SEE THE LIGHT?





NAME

Mein Name sollte eigentlich bekannt sein. Zumindest in gewissen Kreisen. Ich bin eine Adelige ich habe Geld und viele Menschen die alles für mich tun würden. Ich bin eine Petrova. Juvia ist mein Vorname. Er bedeutet so viel wie Regen. Aber wenn ich ehrlich bin halte ich mich nicht wirklich mit den Bedeutungen irgendwelcher Namen auf. Sie sagen so oder so nichts über den Charakter eines Menschen aus. Der Name Petrova ist schon lange ein bedeutender Familienname. Ein Adelstitel eben. Ich bin stolz ihn tragen zu dürfen.

ALTER  & HERKUNFT

Geboren wurde ich am 10 Juni, eines unbeschriebenen Jahres. Ich bin also vom Sternzeichen her Zwillinge. Die Menschen mit den zwei Gesichtern. Astrologie war nie etwas woran ich glaubte, aber in meinem Fall trifft es wohl zu. Es ist wirklich manchmal, als ob ich zwei Gesichter hätte, der Diva nach außen und das Mädchen im Inneren.
Was den Ort meiner Geburt angeht, so verweile ich bis heute in diesem Haus. Ich lebe auf der guten Seite der Mauer, im Paradies. Vater und ich leben in einem großen Anwesen, mit einem riesigen Hof. Das Haus ist seit Jahren im Familienbesitzt.

GRUPPIERUNG & BERUF

Ich bin ganz klar ein Master. Ich gehöre zur oberen Schicht und ja man kann mich adelig nennen. Ich gehöre der Petrova Familie an und lebe schon mein ganzes Leben auf der sonnigen Seite des Lebens und zwar im Paardies. Was das Thema der Sklaven anbelangt so behüte ich dies bezüglich ein großen Geheimnis. Deswgeen stehe ich dem Thema ziemlich neutral gegenüber. Ich habe selber Sklaven und solange sie ihre Arbeit machen bin ich auch freundlich zu ihnen. Ich habe kein verlangen sie zu foltern oder etwas dergleichen. Sie sollten mir Respekt erweisen und reizt man mich, kann ich wirklich ungemütlich werden, aber meistens lasse ich sie in Ruhe. Leben und leben lassen.
Was ich beruflich mache, spielt seit meiner Verlobung wohl nicht mehr so wirklich eine große Rolle. Natürlich helfe ich oft in der Anwaltskanzlei meines Vaters aus, erledige aber mehr Kleinigkeiten und habe mit den großen Aufträgen nichts am Hut. Ich weiß, dass ich später mal die Aufgabe haben werde mich um Haus und Kind zukümmern, und dass ich in erster Linie eines Tages ein Ehefrau sein muss, aber zur Zeit studiere ich noch Literatur.

AUSBILDUNG & FÄHIGKEITEN

Ausdauer 1/5
Kraft 0/5
Geschwindigkeit 0/5
Geschick 1/5
Willenskraft 3/5
Energie 2/5
Wissen 3/5   Jura / Anatomie des Menschen (Medizin)  / Literatur
Magieausbildung 2/5

Es kribbelt in den Fingern, es durchzuckt meinen Körper und zackenartige Energien verlassen meinen Körper. Ich bin der Elektrizität mächtig. Ich kann anderen Menschen Stromschlägen verpassen und sie so paralysieren.
Was meine Magieausbildung angeht so stehe ich noch auf Stufe 2 des Magielevels. In Stufe 0 geschah es manchmal, dass ich ausversehen mal jemanden einen kleinen Stromschlag verpasst habe oder ich mich bei Gewitter lebendiger gefühlt habe. Seit ich Stufe 1 der meiner Fähigkeiten gemeistert habe, kann ich die kleinen Stromschläge kontrollieren. Sie töten niemanden und bleibende Schäden hinterlassen sie auch nicht, aber sie schmerzen für einen kurzen Moment.  Es ist nur einmal passiert, dass ich aus Panik und Wut einmal einen stärkeren Stromschlag verpasst habe. Ich habe hier aber meine Fähigkeiten nicht kontrolliert, ich hatte keine Gewalt über meine Aktion, es war mehr ein Adrenalinschub der mich rettete als gezielte Technik, vielleicht hatte meine starke Willenskraft damit auch etwas zu tun. Ich beherrsche mein Handwerk noch nicht, wenn Gewitter ist, kann ich zwar spüren wo die Blitze langgehen, aber kontrollieren und lenken fällt mir extrem schwer, meistens gelingt es mir nicht. Seit ich Stufe 2 gemeistert habe, kann ich meine Fähigkeiten gezielter einsetzten und auch bei Gewitter werden meine Angriffe stärker, ich kann die Blitze am Himmel etwas hin und her tanzen lassen, aber als Waffe kann ich sie noch nicht nutzen, diese Fähigkeit dient im Moment mehr der Show als als effektive Waffe. Die Stromschläge tun mehr weh und an den richtigen Stellen eingsetzt können sie für wenige Sekunden paralysieren. Hier kommt mir aber mehr mein Wissengebiet der Medizin über den menschlichen Körper zu Gute als die Stärker meiner Kraft. Nachteil meiner Kraft sind manchmal auftretende Kopfschmerzen, zudem flattert mein Herz leicht, wenn ich die Kräfte häufiger anwende.






STÄRKE

ELOQUENT

EMPATHISCH

INELLIGENZ

VERSCHWIEGEN

WILLENSSTARK

VERSPIELT


VORLIEBEN

OBST

PARFÜM

GEWITTER

STARKE MÄNNER



SCHWÄCHE

STURR

EGOISTISCH

NEUGIERIG

KÖRPERLICHE STÄRKE

DRAMAQUEEN

MISSTRAUISCH


ABNEIGUNG

DRUCKERSCHWÄRZE

FETTIGE SPEISEN

UNGEHORSAM

INSEKTEN


CAN YOU SEE THE LIGHT?




ChARAKTER

Schauspiel & der Schein nach außen.  Ein Bankett wurde gegeben und Vater und ich waren eingeladen. Viele reiche Leute waren gekommen und viele Männer mit hohen Posten. Ich machte einen höflichen Knicks und bewahrte jegliche Etikette und gab steht's die Antwort die von mir erwartet wird. Bei Tisch benehme ich mich und auf jede Frage gebe ich fröhlich und bedacht eine Antwort. Vater ist es wichtig nach außen hin unantastbar zu wirken und das behalte ich bei. Eine kalte Fassade die nichts an sich heranlässt. Die Nase wird steht's oben behalten. Ich habe von Getuschel gehört, dass ich manchmal sogar arrogant wirke zu perfektionistisch, aber das ist mir gleich. Fehler passieren uns nicht. Die perfekte Tochter bin ich, elitär und bewaffnet es mit jeder Etikette aufnehmen zu können.

Stur, Diva  & Verrucht Bei den Geschäftsessen meines Vaters kann ich mich gut benehmen und benehme mich meist tadellos, man sollte aber nicht denken, dass ich schnell einknicke. Ich bin eloquent, kann mich mit Worten verteidigen und kann auch manch einem die Stirn bieten.  Ich erweise nach außen hin den Respekt und die Höflichkeit die verlangt wird, aber wer mir falsch kommt oder meint mich unterwürfig zumachen, dem kann ich auch schnell andere Seiten zeigen. Ich habe einen starken Charakter und Temperament welches ich zum Ausdruck bringe. Meine kühne Förmlichkeit, kann schnell zu einem arroganten und Diven haften auftritt werden. Ich liebe es mit Wort und Sprache umzugehen und bin eine beflissene Rednerin. Ich kann reizend sein und die kokette verspielte unschuldige spielen und sein, aber genauso die verruchte Verführerin.  Niemand sollte denken, dass ich das graue Mäuschen bin. Ich wechsle schnell meine Gefühlslage und Laune. Ja manchmal könnte man mich als eine kleine Diva bezeichnen.

Willensstark, Kälte & Egoistisch Ich war nie jemand der schnell kleinbeigab. Gut, mein Vater ist wohl einer der wenigen Menschen die mich halbwegs beugen konnten, aber trotzdem versuchte ich mich immer wieder zu wiedersetzen. Ich habe einen starken willen.  Wenn ich etwas will hole ich es mir und meistens ist es mir egal ob ich jemanden dabei verletzte. Es ist zwar unschön zu sagen aber ich bin egoistisch. Ich denke immer erst an meine eigene Haut. Ich bin zwar niemand der jemand anderes Grundlos quält, aber zum Feind sollte man mich besser auch nicht haben. Wenn ich genug Wut habe  kann ich verachtend und skrupellos sein. Unschuldigen würde ich zwar in den meisten Fällen nichts tun, aber wenn es triftige Gründe hätte würde ich auch solche Opfer bringen. Ich jammere nicht, aber mein Sturrkopf kann mich auch leicht zu Fall bringen und lässt mich schnell in Fallen tappen.

Zart, Zerbrechlich & Hilflos Gut vielleicht bin ich eine starke Frau, selbstbewusst und tückisch. Aber niemand ist nur eiskalt. Ich kämpfe oft mit mir selbst. Ich weiß dass mein Vater die eine Seite meines Lebens hasst. Das Blut hasst welches durch meine Adern fließt.  Natürlich tut es mir weh, zu wissen, dass er mich verachtet für den Teil der in mir schlummert. Ich weiß oft nicht ob es richtig ist was wir machen. Ob es richtig ist, das Menschen herrschen, über andere Menschen. Aber ich weiß, dass wenn ich nicht mitspiele und man merken würde, dass meine Mutter ein Sklavin war, dann hängt mein eigenes Leben am Seidenenden Faden.  Also spiele ich das ganze Spiel mit und zeige oft meine wahren Gefühle nicht, auch wenn ich manchmal an meinen Taten zweifle.


WÜNSCHE & ÄNGSTE & ZIELE

Wünsche...ich weiß nicht ob ich wirklich welche habe. Ich habe alles. Ich kann mir fast alles leisten. Obwohl...es mag vielleicht belanglos klingen und lächerlich, da ich alles tun kann was ich will. Aber mich sehnt es oft nach Freiheit. Diese ganze Welt in der wir Leben besteht doch nur aus Trug und Schein. Ich würde es wohl nicht wagen das System zu brechen, aus Angst dass man die Wahrheit herausfinden würde über meine Blutslinie. Aber manchmal durstet mich der Wunsch einfach frei zu sein und auch nicht heiraten zu müssen. Mein Ziel ist es wohl einfach meine Geheimnisse für immer zu bewahren.
Eigentlich gibt es nicht viel vor dem Ich Angst haben könnte. Jegliches Sicherheitspersonal würde sofort dazwischen springen wenn mir jemand etwas tun würde. Wir sind finanziell gut abgesichert und doch gibt es etwas dass mich manchmal zerfrisst. Ich habe Angst, dass jemand die Wahrheit kennen könnte. Das jemand herausfindet, dass meine Mutter eine Sklavin war. Es würde Papa den Ruf als einen Reinblüter der Master kosten.  Er könnte seinen Job verlieren, wenn man heraus finde, dass er sich mit der niederen Rasse eingelassen hatte. Ich habe Angst vor dem was man mit uns machen würde. In den Slums würde man uns hassen und vielleicht sogar töten, sie hassen uns Reichen. Deswegen, niemand darf je erfahren wer meine Mutter war. Niemals!


OPTIK

Wenn ich in meinen Spiegel blicke, dann sehe ich eine hübsche junge Frau die man auf ca. 1,72m schätzen könnte. Ich bin ein sehr heller Hauttyp weswegen meine weißen Haare wohl perfekt zu mir passen. Ich habe lange schlanke Beine und weibliche Rundungen an denen ich nichts auszusetzten habe. Schon als Kind hatte ich eine schlanke und sehr sportliche Statur. Man sollte allerdings nicht meinen, dass ich mit vielen Muskeln prahlen kann. Mit sportlich meine ich wohl eher, dass mein Körper gesund aussieht. Auf die Wage bringe ich in etwa 55 Kilo. Die meisten Menschen würden wohl eher zu dem Wort zierlich greifen, wenn sie mich sehen.
Meine Haare fallen leicht wellig über meine Schultern und reichen mir ca. bis zur Taille. Oft trage ich ausgefallene Frisuren, stecke mir die Haare gerne hoch und verarbeite sie zu einem Dutt.  Mir wurde schon mal sagen, dass ich ein elfengleiches Wesen sein soll.
Wenn ich näher an meinem Spiegel heran trete und mein Gesicht unter die Lupe nehme, prangen mir meine Augen sofort entgegen. Ich habe große Augen deren Farbe ein stechendes gelb ziert. Meine Wimpern sind dicht und lang.  Meine Nase ist schmal und man könnte sie auch als Stubsnase bezeichnen. Meine kunstvollgeschwungenen Lippen platzieren sich direkt darunter.
Was meine Kleidung anbelangt, so ist diese stehts passend. Ich liebe klassische Schnitte, mag feminine Kleidung und trage auch gerne mal verruchte Kleider. Eben extravagant. Als Tochter eines sehr bekannten Anwaltes, weiß ich wie ich mich zu geben und zu kleiden habe. Ich achte stehts auf mein Äußeres.




MUTTER


Dein Name war Sophia. Du warst eine Sklavin und nun bist du tot. Du starbst sehr jung, dein genaues Alter weiß ich nicht mals, nicht mal deinen vollen Namen. Vater hat dich dieses eine Mal richtig erwähnt. Bilder habe ich von dir nicht. Ich habe gesehen wie Vater dich ermordet hat, weil du keine Adelige bist. Er schämt sich für das was du bist und das was ich zum Teil auch bin. Ich rede nicht darüber.



VATER


Ich nenne dich meistens nur Vater, deine Geschäftspartner nennen dich Mister Petrova, aber dein voller Name lautet eigentlich Dominique Remus Petrova. Du bist ein Adeliger und ein ziemlich beliebter Anwalt. Du vertrittst Männer in der Politik und verteidigst sie. Du bist über Recht und Gesetzt immer gut informiert und wenn wir ehrlich sind, strebst du nach Anerkennung. Mit deinen 46 Jahren hast du viel erreicht, doch du willst wahrscheinlich mehr. Wir haben ein seltsames Verhältnis, ich kann es nicht wirklich beschreiben. Ich weiß, dass du einen Teil von mir hasst und den anderen beschützen willst weil ich dein Fleisch und Blut bin. Trotzdem ist dir der Schein nach außen immer wichtiger, als Innerewerte. Wenn ich ehrlich bin, habe ich manchmal Angst vor dir.


CAN YOU SEE THE LIGHT?




VERGANGENHEIT

"Mama, Mama! Siehst du die Lichter? Siehst du wie hell sie sind?" lachte ich und sah in den Himmel. Manchmal war es so als würde sie mich anlächeln, bis ein heller Blitz sie wieder verschwinden lässt.

Vater sprach nie über Mutter. Sie starb bei meiner Geburt. Mehr wurde nicht erklärt. Fragen wurden nicht zugelassen. Ich wuchs in einem großen Landhaus auf. Es war prächtig eingerichtet. Natürlich, wir lebten im Paradies. Überall Bedienstete die einem jeden Wunsch von den Augen ablasen. Vater war ein Anwalt. Und verteidigte wichtige Politiker, wen genau er vertrat,  interessierte mich damals nicht, verdiente er gutes Geld und wir konnten uns viel leisten. Wir waren und sind eine reiche Adelsfamilie. Von den Slums, habe ich als Kind nie etwas mitbekommen. Sie waren mir egal. Ich spielte mit anderen reichen Kindern in den Höfen Ball, lernte viel um meiner Familie keine Schande zu machen. Bemächtigte mich mehrerer Sprachen, wusste mich auszudrücken und  legte jeden Tag gute Manieren an den Tag. Da ich ohne Mutter aufwuchs, stellte Papa mir immer wieder Bedienstete an meine Seite, die sich um mich kümmerten. Vater sagte immer es sind Menschen aus den Slums, die hier bei uns besser leben können. Die Frauen die auf mich aufpassten wechselten. Die eine blieb ein Jahr, die andere Drei und die nächste wieder nur ein paar Wochen. Vater war er ungeduldig und grausam. Waren die Dienste nicht zufriedenstellend und Papa war anspruchsvoll, wurden die Leute ausgetauscht, die alten Angestellten wurden beseitigt. Ich weiß nicht wohin Papa die Menschen damals brachte. Die meisten wurden entlassen, mussten zurück in die Slums, verschenkt oder schlimmeres. Es war eines Abends, ich war um die 4 Jahre alt, als mich ein Alptraum aus dem Schlaf riss. Ich tapste die dunklen Flure entlang und wollte zu Papa, der bis in die Nacht hinein arbeitete. Ich schob die Tür zu seinem Büro ein Stück auf, durch den schmalen Spalt, sah ich wie eine blonde Frau zu Boden ging. Ihr Kopf war blutig und Papa hielt eine schwere Statur in der Hand. Er hatte sie zu Boden geschlagen und sah verachtend auf sie herab. Die Frau war eine Angestellte von uns. Sie erledigte den Haushalt, ab und an hatte ich sie mal gesehen, sie lächelte immer sehr lieb, aber aus irgendeinem Grund musste sie Vater verstimmt haben. Das Blut versudelte den teuren Teppich und meine Augen lagen auf dem schneebleichen Gesicht der toten jungen Frau. Ich verstand nicht warum Papa so etwas grausames Tat. Ich rannte. Ich wollte schnell zurück in mein Zimmer, riss die Tür zu meinem Gemach auf und verkauerte mich weinend unter meine Bettdecke.
Lange habe ich die Geschehnisse von jenem Abend für mich behalten. Ich redete mir ein, Papa habe einen guten Grund dafür gehabt. Oft machte Vater mir Angst, er war sehr streng, ich trug seinen Familiennamen auf meinen Schultern und hatte große Verantwortung, das Wort versagen gab es bei uns nicht. Anerkennung und einen guten Ruf, mehr gab es in seinem Leben nicht. Macht und Ansehen. Als ich Acht Jahre wurde, peitschte eine Antwort auf eine langersehnte Frage auf mich ein, wie ein tobender Schneesturm. Ich wusste nicht wie es zu diesem Gespräch kam, aber schon wieder wurden die Bediensteten in unserem Haus ausgetauscht. Ich saß auf den Sesseln in Papas Büro und studierte ein paar Bücher. "Vater, sag mal, wieso feuerst du alle? Die Angestellten haben dir doch nichts getan?" Vater blickte nur kurz von seinem Dokument hoch und zischte :" Na und es ist mein Gutes Recht!" Ich legte mein Buch weg und sah Vater mit großen Augen an. "Ich finde nicht das wir das Recht haben, den Menschen so weh zu tun." Vater sah wieder grimmig hoch und musterte mich. "Ich tue ihnen nicht weh." log er und tat es mit der Hand ab. "Du lügst! Ich habe gesehen was du mit der blonden Frau gemacht hast." drangen die Worte schneller über meine Lippen, als es mir lieb war. Vor Schreck hielt ich mir die Hände vor den Mund. Vater sah auf und feixte mich mit einem Blick an den ich zuvor noch nie bei ihm gesehen habe. "Welche blonde Frau?" knurrte er schon fast. Doch wir Beide wussten ganz genau von welcher wir sprachen. Ich verstand nicht was an ihr so besonders war und wieso Papa sie tötete, sonst machte er sich auch nicht die Mühe.  Vater stand auf und fasste mich grob am Arm. "Ich weiß nicht, woher du davon weißt, aber vergiss dieses Miststück." Er ließ mich los und drehte sich um. "Es ist besser für uns alle wenn du die Schlampe vergisst." schnaubte er verärgert. Das Gespräch war damit beendet. Das wusste ich. Ich hatte Vater noch nie so sehr aus der Fassung gesehen. Ich wusste, er würde mir nie etwas erzählen.
In den darauf folgenden Wochen beschloss ich aber wissen zu wollen was die Frau so schlimmes getan hatte. Ich war ein Kind und einfach neugierig. Aber Unwissenheit ist ein Segen. Ich fragte die Angestellten die schon länger bei uns arbeiteten nach der Frau. Natürlich nur in Vaters Abwesenheit. Aber keine der Leute wusste Rat, sie war wohl schon vor meiner Geburt hier. Mir wurde schon früh erklärt, dass wir die die auf der schönen Seit der Mauer lebten etwas besseres sind als die Menschen die in den Slums lebten. Aber ich habe bis zu diesem Zeitpunkt nie verstanden warum, einige so grausam mit ihren Sklaven umgingen. Mein Detektiv-Spiel hielt allerdings nicht lange stand. Vater bekam es mit und zerrte mich in sein Büro.  Es war das erste und einzige Mal, dass mich ein Mensch schlug. Seine Hand holte aus und prallte hart gegen meine Wange. Weinend sah ich zu ihm auf. "Vater..." quengelte ich und fing bitterlich an zu weinen. "Hab ich dir nicht gesagt du sollst dich daraus halten?" brüllte er mich an. "Aber..aber du erzählst mir nie was, ich will wissen wer.." "Still jetzt!" brach Vater mich zum Schweigen mit seinen berstenden Worten. Nervös ging er in seinem Büro auf und ab.  Oft sah er aus seinen Augenwinkeln heraus auf mich herab. "Schön, wenn du unbedingt mit dieser Bürde leben willst." zischte er, sein Ton war monoton doch waren seine Worte scharf, er presste sie förmlich über seine Lippen. "Wenn du es unbedingt willst, erzähle ich es dir. Ich wollte dich mit Unwissenheit schonen. Du wirst es sowieso niemanden erzählen können." Fragend sah ich zu ihm hoch. " Deine Mutter, Sophia hieß sie.  Es stimmt, bevor du geboren wurdest hatte ich eine Frau, ihr Name war Elizabeth, aber sie ist nicht deine Mutter.  Ein halbes Jahr bevor du geboren wurdest starb sie an einer gewöhnlichen Krankheit.  Sie kann dich nicht geboren haben. " Mit großen Augen starrte ich den Mann vor mir an. "Wer deine Mutter war, kann ich dir sagen. Es ist eigentlich ekelhaft, aber nun gut. Deine Mutter war eine Sklavin. Eine dreckiges Misstück aus den Slums.  Sie war lange in unserem Haus angestellt, bis sie Schwanger wurde. Es war schäbig eine Sklavin zu schwängern, aber da meine Frau mir keinen Erben schenken konnte bevor sie starb, sah ich es als Chance. Ich ließ die Ärzte die Elizabeth bis zum Tode behandelten verschwinden, gab der Presse wenige Monate später Bescheid, dass ihre Krankheit verbunden mit deiner Geburt ihr das Leben kosteten und Sophia wollte ich auch los werden. Sie bettelte und flehte mich an, dass sie dich aufziehen dürfte, aber ich verbot es ihr. Ihr gewehrte es ihr, dass sie noch hier bleiben dürfte, aber immer in einem anderen Teil des Hauses arbeiten musste als du. Vor Vier Jahren jedoch, lehnte sie sich auf, sie wollte dich sehen und naja, jegliche Beweise mussten vernichtet werden. " Mein Vater sah verbissen aus, seine Worte allerdings huschten so leicht über seine Lippen als ob er diese Geschichte schon lange erzählen wollte. "Also hast du meine Mami getötet." schrie ich meinen Vater das erste Mal richtig an. Erbost richtete er seinen Blick auf mich. "Juvia!  Verstehst du nicht? Nie darf ans Licht kommen, dass du die Tochter einer Sklavin bist. Sklavin sind niedere Menschen. Die Presse würde uns zerfetzen. Ich könnte meinen Job verlieren, man würde uns vielleicht sogar aus dem Paradies verbannen. Und seien wir ehrlich in den Slums würden sie uns töten, wir sind Adelige! Sie hassen uns!" Vater stürmte auf mich zu. "Also wirst du deinen Mund halte, Juvia! Mach mich stolz und leugne es. Nie, darf jemand erfahren, dass seine Mutter eine niedere Sklavin war. Niemand! Es könnte dich dein Leben kosten!" Die Tränen flossen verzweifelt über meine Wangen. Ich zwang mich zu einem Nicken. Vater wusste dass ich schweigen würde, und ich wusste es auch. Er ließ mich los und ging aus dem Raum. Ich wusste, dass dieses Thema einmalig war und es nie wieder aufkommen würde.
Es war still bei uns geworden, Vater und ich sprachen nur das nötigste.  Kurz vor meinem neunten Geburtstag, mitten im Frühling, entdeckte ich etwas. Ich hatte mich raus geschlichen.  Seit ich wusste, wer meine Mutter war, stöberte ich auf Friedhöfen herum und suchte nach einem steinernen Grab mit der Aufschrift Sophia.  Es musste irgendwo sein. Sklaven bekamen zwar keine schönen Gräber, aber irgendwo musste ja ein wenigstens ein kleiner Stein sein für sie. Ihre Leiche musste auch irgendwo begraben liegen.  Am selbigen Tag wie ich das Grab meiner Mutter entdeckte, entdeckte ich ebenso meine Fähigkeiten. Ich sah die maure kleine Tafel die im Boden stand mit ihrem Namen darauf. Ich starrte die Inschrift lange an. "Sophia- Sklavin." mehr war es nicht. Aber es reichte mir. Ich war gut darin meine Gefühle zu unterdrücken. Ich sah erst nach links und nach rechts um zu gucken, dass dort niemand war. Und erst als ich sicher war, dass ich alleine war, stürmten die Tränen nur so los. Ich ließ mich auf die Knie fallen und beweinet das Grab meiner Mutter. Meine Aufmerksamkeit stockte erst als ein dunkles grollen vernahm. Es war Juni und es war zuvor strahlender Sonnenschein. Einige Blitze zuckten dennoch am Himmel, die Luft war wie aufgeladen. Und irgendwo in der Nähe schlug ein Blitz ein. Ich hatte mein verstecktes Talent entdeckt, die Fähigkeiten die jeder Master eines Tages erhalten würde.
Vater war heilfroh, dass ich wenigstens diesen Teil seine Gene gehabt habe. Es hätte ja auch gut sein können, dass ich keine Fähigkeiten besaß auf Grund der Blutslinie meiner Mutter. In den darauffolgenden Jahren lernte ich mehr mit meinem Talent anzufangen. Ich besuchte das Grab meiner Mutter öfters, wenn es dunkel wurde schlich ich mich raus, ließ ich so gut es mir gelingen wollte die Lichter am Himmel tanzen. Es waren zwar nur kleine Blitze, aber trotzdem waren sie wunderschön. "Siehst du was ich kann Mama?" fragte ich sie dann immer.
Wie die meisten Menschen in meiner Umgebung, wuchs ich weiterhin gut auf. Ich war eine gute Schülerin. Mit meinen Fähigkeiten konnte ich auch immer besser umgehen Ich konnte nach und nach anderen kleine Stromschläge versetzen. Doch wenn ich ehrlich war hatte ich nie großen eigennutzen durch diese Fähigkeit. Meistens setzte ich sie ein um mich zu schützen. Meine jungen Talente konnten es natürlich nicht mit den älteren Mastern aufnehmen, sie waren schwächer, aber manchmal wenn ein Impuls in mir ausgelöst wurde, wurden auch meine Fähigkeiten stärker. Ich war auf einer beruflichen Versammlung meines Vaters anwesend gewesen. Es ereignete sich ein Überfall, einige der Männer griffen nach den Mastern um sie als Geiseln zu halten. Ein großer Mann fasste mich grob am Arm. Ich bekam Panik, doch als sich seine Hand um meinen Arm legte, schrie der Mann auf, er ließ mich los und ging zitternd zu Boden. Er hatte wohl mehrere Ladungen an Strom von mir abbekommen. Wenige Minuten später konnte die Polizei uns alle aus dem Gebäude sichern. Das war das erste Mal dass ich einen Menschen wirklichen Schaden zugefügt habe. Obwohl es mehr ein Impuls und Reflex war, als gekonnt eingesetzte Technik. Was meine sonstigen Fähigkeiten anging so wurde ich sturer, kälter und lernte immer mehr dazu. Ich begriff immer mehr, dass das was ich war, ein Halbblut, etwas ist was ich verschleiern musste. Niemand durfte es erfahren. Ich wuchs zu einer jungen und schönen Frau heran. Vater gab sich trotzdem nie mit mir zu frieden. Ich wusste, dass er die eine Hälfte meines Blutes hasste. Aber ich lernte damit zu leben. Zu meinem zwanzigsten Geburtstag machte mein Vater eine Verkündigung die mir den Atem stocken ließ. Er gab meine Verlobung bekannt. Vater hatte mich einem jungen Mann versprochen von einer ebenfalls adeligen Familie. Ich stimmte zu. Ich hatte keine Wahl ich wusste, dass ich Vater keine Schande bereiten durfte.

Manchmal fühle ich mich wie in einem Käfig, meistens besuche ich dann das Grab meiner Mama und spiele mit den Lichtern in den dunklen Wolken herum. "Mama, kannst du die Lichter sehen?"



ECKDATEN

0 Jahre : Geburt
4 Jahre : Ermordung von Sophie
8 Jahre : Wahrheit über ihre Mutter
8 Jahre : Entdeckung ihrer Fähigkeit
15 Jahre : Überfall
20 Jahre : Verlobung



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